Sichtbar. Frauen in der Architektur
Die Serie ist 2021 im Rahmen des Festivals Women in Architecture in Berlin Kreuzberg entstanden. Mehr als 70 Frauen aus allen Bereichen der Architektur ließen sich porträtieren. Fast alle Fotos sind im gleichnamigen Bildband neben eigenen Texten und Statements zu finden.
Hier eine Auswahl:
RE:MakeCity
Julia Erdmann JES Socialtecture GmbH & Co. KG, Gründerin und Geschäftsführerin Hamburg
Nicole Srock.Stanley dan pearlman Group, CEO und Gründerin Berlin
Francesca Ferguson Make_Shift gGmbH, Kuratorin und Gründerin Berlin
Das Neu-Denken und die Umgestaltung der zahlreichen Bestandsarchitekturen in unseren Städten und Gemeinden haben großes Potenzial.
Anna Weber, orange architekten, Mitgründerin Berlin
Das Einfachste ist das Schönste, ist das Schwierigste.
Regula Lüscher, Dipl. Architektin ETH/BDA, stadtmacherin.ch, Inhaberin, Winterthur/Berlin
Zuhören, wertschätzen, diskutieren, verhandeln und motivieren sind zentrale Fähigkeiten, um nachhaltige qualitätsvolle Architektur zu fördern.
Susanne Sturm, CKRS ARCHITEKTEN, Gesellschafterin, Berlin
Wichtig ist mir, zeitlos moderne Gebäude für eine sinnvolle Nutzung aus nachwachsenden Rohstoffen zu schaffen, um die Ressourcen zu schonen und möglichst CO₂-neutral zu bauen.
Vera Martinez, Architektin, -male Architekten, Inhaberin mit Christiano Lepratti, Berlin
Die Forderung "Architektur ist weiblich" bedeutet Verantwortung übernehmen und Zusammenhalt fördern. Jede*r sorgt für sich und alle sorgen füreinander.
Laura Fogarasi-Ludloff, Dipl.-Ing. Architektin BDA , Ludloff Ludloff, Inhaberin, Berlin
Eine Ästhetik des Sozialen wäre die Voraussetzung für ein individuelle Bedürfnisse respektierendes, gemeinschaftliches Handeln.
Benita Braun-Feldweg Dipl.-Ing. Architektin BDA, M. Arch., bfstudio-architekten, Berlin
Das Kuratieren von Erdgeschossen ist Gestaltungsaufgabe und notwendige Voraussetzung für eine lebendige Stadt!
Anne Lampen, Anne Lampen Architekten, BDA, Geschäftsführerin, Berlin
Ich schaue mir sehr genau an, WAS da ist und WIE es da ist. Und dann stelle ich mir vor, wie es dort sein sollte.
Kristina Hemmerich, Dipl.-Ing. Architektin, Eller + Eller Architekten GmbH, Objektüberwachung, Berlin
Jeder Mensch ist auf der Suche nach seinem eigenen Paradies.
Britta Jürgens, Deadline Architekten, Inhaberin, Berlin
Die dringende Frage "Welche Stadt wollen wir" muss immer wieder in baulicher Form beantwortet werden. Die physische Ausformulierung dieser Frage hängt jedoch maßgeblich von informellen gesellschaftlichen Entwicklungen ab.
HER STORIES: Cristina Bellucci, Anouk Schepens, Janina Zollinger, Architektinnen MSc ETH / SIA Zürich
Die aufkeimende Diskussion sollte uns ermutigen, weiter für die Gleichstellung, nicht nur im architektonischen Umfeld, sondern auch in der Gesellschaft im Allgemeinen, einzustehen und dabei auch unsere eigenen Stereotype zu hinterfragen.
Elke Duda, Architektin und Projektmanagerin, Berlin
Erst wenn alle begreifen, dass Gleichstellung und Diversität kein Verlust von Macht, sondern ein Gewinn ist, wird sich nachhaltig etwas ändern.
Karin Hartmann, Architektin, Autorin, Baukultur-Expertin , Bonn
Der Entschluss vieler Architektinnen, auf ihren geliebten Beruf zu verzichten, sollte als Systemanzeiger betrachtet werden. Ihr Drop-out weist darauf hin, dass in der Architekturbranche im Bereich Chancengleichheit etwas grundsätzlich nicht in Ordnung ist.
Lisa Babette Diedrich, Prof. Dr. Landschaftsarchitektur Swedish University of Agricultural Sciences (SLU), Professorin für Landschaftsarchitektur, Leiterin des Walter-Gropius-Lehrstuhls an der Architekturfakultät Buenos Aires (FADU) Diedrich DesignCritic, Freischaffende Kritikerin Berlin/Malmö/Buenos Aires
Schaffen aus der Bewegung!
Susanne Scharabi, Scharabi Architekten, Geschäftsführerin , Berlin
Gute Architektur ist zeitlos und interkulturell - also quasi archetypisch. Ein Gebäude sollte immer auch eine positive soziale und gesellschaftliche Wirkkraft haben.
Paula Longato, Buro Happold, Lead Lighting Europe, Leiterin der Abteilung für Lichtplanung und -design, Europa
Ich sehe Tageslicht, Nachhaltigkeit und Inklusion als komplementär in meiner Arbeit und strebe danach, sie zu kombinieren und die positiven Aspekte jedes einzelnen zu fördern, da ich glaube, dass gemeinsam besser ist, aber nur unter Tageslicht.



